www.lu. ch

Gesamtsystem Bypass
Luzern

Wie funktioniert das Gesamtsystem Bypass Luzern?

Das Gesamtsystem Bypass Luzern ist ein Schlüsselprojekt des Kantons Luzern und Bestandteil der zentralen Planungs- und Steuerungsinstrumente des Kantons (Kantonaler Richtplan, Programm Gesamtmobilität, Agglomerationsprogramm).

Das Nationalstrassenprojekt «Bypass Luzern» sieht einen neuen Tunnel-Bypass mit zwei Röhren und je zwei Fahrstreifen zwischen den Gebieten Ibach in Luzern Nord und Grosshof in Kriens vor. Nach dem Bau des Bypasses wird die heutige A2 zwischen der Verzweigung Rotsee und dem Autobahn-Anschluss Luzern–Kriens zu einer Stadtautobahn umfunktioniert.

Das Gesamtsystem Bypass Luzern berücksichtigt das in Zukunft weiter steigende Verkehrsaufkommen und bewirkt:

  • Besserer Verkehrsfluss auf der Autobahn
  • Leistungsfähige Nord-Süd-Achse (auch in Zukunft)
  • Leistungsfähige Ausweichroute bei Unfällen und Unterhaltsarbeiten und dadurch
  • Weniger Verkehrszusammenbrüche in Stadt und Agglomeration
    Luzern
  • Bessere Erreichbarkeit der Zentralschweiz und der Agglomeration Luzern
  • Weniger unerwünschter Ausweichverkehr auf Kantons- und
    Gemeindestrassen
  • Weniger Durchgangsverkehr auf der Stadtautobahn
  • Höhere Verkehrssicherheit

Weitere Informationen auf der Website des ASTRA: Bypass Luzern

Kosten und Termine

Die Kosten für das Nationalstrassenprojekt «Bypass Luzern» belaufen sich auf 1,7 Milliarden Franken und werden vollumfänglich vom Bund getragen.

Bypass Luzern ist Teil des Ausbauschrittes 2019 mit Realisierungshorizont ab 2030
Der Nationalstrassen- und Agglomerationsfonds, der im Februar 2017 vom Schweizer Stimmvolk deutlich angenommen wurde, schafft gute Rahmenbedingungen für das Gesamtsystem Bypass Luzern. Den Zeitpunkt für die Realisierung des Bypasses legt das Bundesparlament im Rahmen des strategischen Entwicklungsprogramms Nationalstrassen fest. Da das Bypass-Projekt weit fortgeschritten und dringend ist, forderte der Kanton Luzern vom Bund, dass das Projekt in den Realisierungsschritt 2030 vorgezogen wird. Der Bundesrat verabschiedete im September 2018 die Botschaft zum Strategischen Entwicklungsprogramm (STEP) Nationalstrassen und beantragte dem Parlament, das Projekt Bypass Luzern inkl. Ergänzung Süd (Kriens-Hergiswil) und Ausbau Nord (Kapazitätserweiterung Rotsee-Buchrain) dem Ausbauschritt 2019 zuzuweisen. Nach dem Nationalrat gab auch der Ständerat grünes Licht. Das eidgenössische Parlament unterstützte somit den Ausbauschritt 2019 für die Nationalstrassen. Somit hat das Parlament das Projekt verbindlich beschlossen und die Finanzierung des Projektes Bypass ist dadurch gesichert.