Wie funktioniert das Gesamtsystem Bypass Luzern?

Das Gesamtsystem Bypass Luzern ist ein Schlüsselprojekt des Kantons Luzern und Bestandteil der zentralen Planungs- und Steuerungsinstrumente des Kantons (kantonaler Richtplan, Strassenbauprogramm, Agglomerationsprogramm). Es besteht aus dem Nationalstrassenprojekt «Bypass Luzern» und einem kantonalen Anschlussprojekt.

Das Nationalstrassenprojekt «Bypass Luzern» sieht einen neuen Tunnel-Bypass mit zwei Röhren und je zwei Fahrstreifen zwischen den Gebieten Ibach in Luzern Nord und Grosshof in Kriens vor. Nach dem Bau des Bypasses wird die heutige A2 zwischen der Verzweigung Rotsee und dem Autobahn-Anschluss Luzern-Kriens zu einer Stadtautobahn umfunktioniert. Dadurch könnte der Anschluss Luzern-Lochhof in Betrieb genommen werden und mit einer Brücke über die Reuss (Reussportbrücke) im Gebiet Fluhmühle an das Kantonsstrassennetz angebunden werden. Dies verlagert Verkehr aus der Stadt auf die Autobahn (insbesondere im Bereich Baselstrasse, Spitalstrasse, Hirschengraben, Obergrundstrasse). So die Empfehlung der externen Experten. Das kantonale Anschlussprojekt befindet sich derzeit in einer breiten Vernehmlassung. Gestützt auf diese Rückmeldungen wir der Regierungsrat entscheiden, wie es weitergehen soll, und wird dem Kantonsrat voraussichtlich im Herbst 2020 einen Planungsbericht unterbreiten.